Fallzahlen

Abwärtstrend bei Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen

Einem Jugendlichen wird ein Nasenabstrich für einen Corona-Test entnommen.

Einem Jugendlichen wird ein Nasenabstrich für einen Corona-Test entnommen.

Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Hannover (dpa/lni). Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen geht weiter zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag bei 425,4 - nach 451,0 am Vortag. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Landesweit wurden am Samstag 4335 bestätigte Neuinfektionen gemeldet, 8 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 688,3, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Göttingen mit 254,1.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei 420,2 und damit unter dem Wert von 451,1 am Freitag.