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Trockenheit erhöht Waldbrandgefahr in Niedersachsen

dpa
Die Sonne scheint in einem Wald zwischen Bäumen hindurch.

Die Sonne scheint in einem Wald zwischen Bäumen hindurch.

Foto: dpa

Osnabrück. In Teilen Niedersachsens steigt zum Wochenende die Waldbrandgefahr. Betroffen sind beispielsweise die Regionen um Lingen und Osnabrück, teilten die niedersächsischen Landesforsten am Freitag mit. "Die Gefahr steigt deutlich, wenn das Gras an Waldwegerändern sowie an waldnahen Straßen- oder Autobahnböschungen trocken wird", sagte Pressesprecherin Wibeke Schmidt. Von März bis Oktober besteht in niedersächsischen Wäldern jedes Jahr ein Rauch- und Feuerverbot. Die regionalen Forstämter erinnern außerdem daran, Fahrzeuge nicht über trockenem Gras abzustellen und keine Zigarettenkippen aus dem Auto in die Böschung zu werfen.

Durch die anhaltende Trockenheit kann es zudem zu gefährlichen Staubwolken auf den niedersächsischen Autobahnen kommen. Davor warnte die Außenstelle Osnabrück der Autobahn Westfalen in einer Mitteilung am Freitag. "Kommt starker Wind auf, besteht die Möglichkeit, dass Staubwolken von angrenzenden Feldern auf die Autobahnen wehen und die Sicht behindern", so Geschäftsbereichsleiterin Sylke Tech. Besonders die A1 zwischen Neuenkirchen/Vörden und Cloppenburg sowie die A31 zwischen dem Kreuz Schüttorf und Papenburg seien von dieser Problematik betroffen. Auf den Strecken stehen im Frühjahr entsprechende Warnschilder.

© dpa-infocom, dpa:220513-99-277452/3

( dpa )