Ausstellungen

Möbus-Retrospektive als Highlight: Kunst aus 3D-Drucker

dpa

Hannover. Skulpturen per 3D-Drucker, Grafik, Malerei - und ausgestopfte Tiere: Allein im März lockt das Sprengel Museum Hannover mit gleich vier Ausstellungen, sechs weitere Ausstellungen folgen bis zum Jahresende. Der Künstler Peter Lang stelle in der Schau "Sker" vom 11. März bis zum 29. April in Echtzeit Skulpturen mit einem 3D-Druckroboter her, kündigte das Museum am Freitag an. Ebenfalls ab März zeigt das Museum Zeichnungen der hochbetagten Künstlerin Edda Zesin, Ende März folgt die Ausstellung "Gegeben sind Reuterswärd, Fahlström, Duchamp" mit Werken von Carl Frederik Reuterswärd, Marcel Duchamp und Oyvind Fahlström.

Highlight aber ist nach Museumsangaben die bislang größte Schau der Künstlerin Christiane Möbus überhaupt, die Retrospektive "Seitwärts über den Nordpol" mit Arbeiten von den 1970er Jahren bis heute. Anlass sei der 75. Geburtstag der aus Celle stammenden Künstlerin, die gemeinsam mit dem Kunstverein Hannover ausgerichtete Ausstellung wird am 29. April eröffnet und ist bis zum 11. September zu sehen. Ihr Werk ist eigenwillig - so gehören Lastwagen, Tische, Mäntel, Hüte, Fallschirme, Vogelnester, ausgestopfte Raben und Giraffen zu ihrem Repertoire, die sie in neue Zusammenhänge mit überraschender, humorvoller Wirkung stelle.

Als weiteres Highlight sei vom 15. Oktober an eine Ausstellung mit Phyllida Barlow, der aktuellen Kurt-Schwitters-Preisträgerin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, geplant, kündigte das Museum an. Für die letzte Schau des Jahres im Dezember stehe mit "Gottfried Jäger - generative Fotografie 1960 bis 2020" einer der wichtigsten Foto-Theoretiker der Nachkriegszeit auf dem Programm.

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( dpa )