Energie

RWE will Batteriespeicher mit Wasserkraftwerken koppeln

dpa
Ein Schild mit dem RWE Logo steht vor Konzernzentrale in Essen.

Ein Schild mit dem RWE Logo steht vor Konzernzentrale in Essen.

Foto: dpa

Essen. Der Energiekonzern RWE geht bei der Speicherung von Strom neue Wege. In Werne in Nordrhein-Westfalen und Lingen in Niedersachsen baut RWE zwei große Batteriespeicher, die mit Laufwasserkraftwerken an der Mosel virtuell gekoppelt werden. Der Verbund soll helfen, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Die Anlage am Gersteinwerk in Werne wird über eine Leistung von 72 Megawatt verfügen, der Speicher am Standort Emsland in Lingen wird auf 45 Megawatt kommen. Durch die Kopplung mit den Wasserkraftwerken, bei denen die Durchflussmenge hoch- und heruntergeregelt werden kann, lässt sich RWE zufolge die Gesamtleistung der Batterien noch einmal um gut 15 Prozent steigern.

© dpa-infocom, dpa:210722-99-482055/4

( dpa )