Eishockey

Bremerhaven rechnet mit Verlust: Es geht nur ums Überleben

Bremerhaven. Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven rechnen in der neuen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie mit einem Verlust. "Es geht in diesem Jahr darum, finanziell zu überleben. Dass wir kostendeckend arbeiten, ist eine Utopie", sagte Geschäftsführer Hauke Hasselbring der "Nordsee-Zeitung" (Freitag). "Wir können das Minus so im Rahmen halten, dass wir überleben können. Nur darum geht es."

Die neue DEL-Saison soll am 17. Dezember beginnen - 284 Tage nach dem bislang letzten Spiel im März. Statt der 52 Hauptrundenspiele sollen es nur 38 Partien werden, gespielt wird in einer Nord- und Südgruppe. Die eigentlich dringend benötigten Zuschauer-Einnahmen, der größte Anteil am 4,5-Millionen-Euro-Etat der vergangenen Saison, wird es vorerst nicht geben. "Das Blödeste von allem ist, dass keine Fans reindürfen. Und es ist auch Wunschträumerei anzunehmen, dass sich das in absehbarer Zeit ändert", sagte Hasselbring.

Immerhin werden die Hotelkosten geringer ausfallen. "Wir haben mit neun Übernachtungen geplant. In einer normalen Saison sind es 18 oder 19. Das senkt das Infektionsrisiko und senkt die Kosten", erklärte der Pinguins-Manager.