Auszeichnungen

Acht Regionalbeiträge bekommen Bremer Fernsehpreis 2019

Der Moderator Frank Plasberg.

Der Moderator Frank Plasberg.

Foto: dpa

Bremen. Mit dem Bremer Fernsehpreis 2019 sind am Freitagabend die acht besten Angebote der regionalen deutschsprachigen Fernsehprogramme ausgezeichnet worden. In der Kategorie "Der einzelne Beitrag vom Tag für den Tag" ehrte die Jury um ARD-Moderator Frank Plasberg den Beitrag "Wintermenschen" der "Landesschau Baden-Württemberg" vom 8. Januar. Nach diesem kunstvollen Wetter-Beitrag bleibe der Zuschauer fröstelnd im Sessel zurück, begründete die Jury.

Zur "besten Sendung" wurde eine "Abendschau" vom rbb-Berlin gekürt. Darin wurden die Nachrichten nach Jury-Ansicht weniger aneinandergereiht, vielmehr seien Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zu Wort gekommen. Als "bester Moderator" schnitt Felix Krömer von Radio Bremen ab, der für ungespreizte Sprache, hartnäckige Nachfragen und einfühlsame Interviews gelobt wurde. Gewinner der Kategorie "beste Recherche" waren Radio Bremen für einen Blick hinter die Kulissen von McDonald's-Filialen im Regionalmagazin "buten und binnen" sowie SWR-Enthüllungen über Fake-Job-Angebote.

Die "gelungenste Zuschauerbeteiligung" wurde dem WDR bescheinigt, für Schilderungen von Menschen im Revier. Der Sender wurde außerdem für eine Sendung zum Thema "5 Dinge, die Sie tun können, wenn Sie tot sind" prämiert. Den Sonderpreis der Jury bekam ebenfalls das Magazin "buten und binnen" für einen Beitrag zum Weltfrauentag.

Der Fernsehpreis wird von Radio Bremen im Auftrag der ARD organisiert. Insgesamt waren 24 Beiträge und Sendungen nominiert worden.