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"Dieselgate" und Probleme mit Abgastestverfahren bremsen VW

Das Volkswagenlogo ist auf dem Dach des Verwaltungshochhauses des VW-Werks vor blauem Himmel zu sehen.

Das Volkswagenlogo ist auf dem Dach des Verwaltungshochhauses des VW-Werks vor blauem Himmel zu sehen.

Foto: dpa

Wolfsburg. Der VW-Konzern ist im vergangenen Jahr wegen der Folgen des Dieselskandals und der Probleme mit dem neuen Abgastest WLTP deutlich langsamer gewachsen. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Milliarden Euro auf 235,8 Milliarden Euro zu, der operative Gewinn vor Sondereinflüssen lag mit 17,1 (2017: 17,0) Milliarden Euro auf Vorjahresniveau, wie der Dax-Konzern am Freitag mitteilte. Das Ergebnis vor Steuern stieg allerdings auf 15,6 (13,7) Milliarden Euro.

Volkswagen musste im Gesamtjahr vor allem für die Bewältigung der Dieselkrise wie ein Jahr zuvor Sonderkosten von 3,2 Milliarden Euro verbuchen. Zum laufenden Jahr sagte Konzernchef Herbert Diess: "Der Gegenwind in wichtigen Märkten dürfte 2019 nochmals stärker werden."

Neben den Problemen um neue Abgas- und Verbrauchstests, wegen denen VW und die Tochtermarken Audi und Porsche viele Modellvarianten teils monatelang nicht anbieten konnten, lief auch der wichtigste Einzelmarkt China vor allem im zweiten Halbjahr nicht mehr so rund wie zuvor. Die Dividende für die im Dax notierte Vorzugsaktie soll allerdings von 3,96 Euro kräftig auf 4,86 Euro je Papier steigen. Insgesamt hatte VW über alle Marken im Vorjahr 10,8 Millionen Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert - 0,9 Prozent mehr als 2017.