Nordsee

Gestrandete Pottwale gehörten unterschiedlichen Gruppen an

Tote Pottwale liegen hinter dem Deich am Wattenmeer vor dem Kaiser-Wilhelm-Koog. 

Tote Pottwale liegen hinter dem Deich am Wattenmeer vor dem Kaiser-Wilhelm-Koog. 

Foto: dpa

30 Tiere starben im Winter 2015/2016 an der Nordsee. Experten haben Kadaver untersucht und präsentieren jetzt Ergebnisse.

Hannover. Die im Winter 2015/2016 an der Nordsee gestrandeten Pottwal-Bullen gehörten zwei Gruppen mit unterschiedlicher Herkunft an. Das haben Untersuchungen der Kadaver ergeben, teilte die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) am Donnerstag mit. Von den insgesamt 30 im Januar und Februar 2016 an den Küsten Deutschlands, der Niederlanden, Großbritanniens, Dänemarks und Frankreichs gestrandeten Pottwalen konnten 24 obduziert werden.

Wissenschaftler des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der TiHo untersuchten sie gemeinsam mit ihren Kollegen aus den betroffenen Nachbarländern auf Schadstoffe. Sie stellten fest, dass die Tiere zu zwei Gruppen unterschiedlicher Herkunft gehörten.