Schwerin (dpa/mv). Vergangene Saison vergab der SSC im ersten Halbfinalspiel gegen Potsdam acht Matchbälle und schied später aus. Nun stehen sich beide Clubs erneut gegenüber - und diesmal glückt Schwerin der Start.

Den Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin fehlt nur noch ein Sieg, um das Finale um die deutsche Meisterschaft zu erreichen. Am Mittwoch gewann die Mannschaft von Cheftrainer Felix Koslowski das erste Duell mit dem SC Potsdam im Playoff-Halbfinale nach dem Modus „Best of three“ mit 3:1 (21:25, 25:20, 25:23, 25:18) und kann mit einem weiteren Erfolg in Potsdam am Samstag das Weiterkommen bereits klarmachen.

Die Zuschauer sahen von Beginn an eine abwechslungsreiche Partie mit Höhen und Tiefen bei beiden Teams. So reduzierte Schwerin im ersten Durchgang zweimal einen klaren Rückstand auf nur noch einen Punkt, konnte sich am Ende aber nicht für die beiden Aufholjagden belohnen. Dafür sicherten sich die Mecklenburgerinnen den zweiten Satz nach einigen Führungswechseln schließlich deutlich.

Der dritte Abschnitt schien dann früh entschieden. Potsdam führte bereits mit 12:6, doch Schwerin gelang mit einem 6:0-Lauf der Ausgleich. In der umkämpften Schlussphase behielt der SSC trotz eines 21:23-Rückstandes die Nerven und holte sich mit vier Punkten in Folge die 2:1-Führung. Danach war der Widerstand der Gäste gebrochen. Das Koslowski-Team dominierte den vierten Satz und machte mit dem zweiten von sieben Matchbällen alles klar.