Malchow (dpa/mv). Der Glasfaserausbau in den Landesbehörden in Mecklenburg-Vorpommern ist abgeschlossen. Digitalisierungsminister Pegel sieht den Nordosten auf Augenhöhe mit anderen Bundesländern.

In Mecklenburg-Vorpommern sind alle Landesbehörden an Glasfaser angeschlossen. Als letzter Standort sei nun auch die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow angebunden worden, teilte das Ministerium für Digitalisierung in MV am Donnerstag mit.

„Damit haben wir die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass nun auch die Landesschule für alle Technologien hinsichtlich der Bandbreite für die Zukunft gerüstet ist“, sagte Digitalisierungsminister Christian Pegel (SPD) laut Mitteilung. Den Angaben zufolge verfügen mehr als 440 Behörden in MV über eine Grundversorgung von 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).

Der Glasfaserausbau war laut Ministerium 2014 bei der Landespolizei gestartet und anschließend bei den anderen Behörden vorangetrieben worden. Gerade in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern sei ein solcher Ausbau eine besondere Herausforderung, sagte Pegel.

Allein für den Anschluss in Malchow seien 2000 Meter Kabelrohr in einem Naturpark beziehungsweise landwirtschaftlich geschützten Raum neu verlegt und insgesamt 2100 Meter neues Glasfaserkabel eingezogen worden, so Pegel. Aus seiner Sicht ist MV im Bundesvergleich technisch auf Augenhöhe mit den anderen Bundesländern.