Güstrow (dpa/lmv). In der Nacht zum Donnerstag fällt der Autobahnpolizei ein Wagen mit gestohlenen Kennzeichen auf. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd. Bei der anschließenden Festnahme des Fahrers kommt einiges ans Licht.

Ein Autofahrer ohne Führerschein hat sich in der Nacht zum Donnerstag bei Güstrow eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Beamten der Autobahnpolizei war auf der Bundesstraße 103 ein Wagen aufgefallen, dessen Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Die Beamten schalteten das Blaulicht ein und gaben dem Mann ein Anhaltesignal. Daraufhin habe dieser die Flucht ergriffen und sei mit 160 Kilometern pro Stunde durch mehrere Ortschaften hindurch davongerast.

In einer Sackgasse konnten die Polizisten den Mann schließlich stoppen. Der 36-Jährige und sein 39-jähriger Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen ergaben demnach, dass beide unter dem Einfluss von Amphetaminen standen. Verletzt worden sei niemand. Gegen den Fahrer wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch, der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.