Rostock (dpa/mv) . Die Bauarbeiten laufen schon rund ein Jahr. Das zwischen Warnow und einer vierspurigen Verkehrsachse liegende alte Silo im Rostocker Stadthafen ist komplett eingerüstet.

Im Rostocker Stadthafen wird der 1938 fertiggestellte Getreidespeicher bis 2025 grundsaniert und umgebaut. Die Rohbauarbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, wie die Groth & Co. Bauunternehmung GmbH am Dienstag mitteilte. In dem historischen Silo entsteht ein Bürokomplex mit Geschäften und Restaurant. Die Sanierung erfolge unter der Maßgabe, dass die Gebäudehülle des alten Speichers erhalten bleibt. „Das Projekt ist besonders herausfordernd, weil der gesamte Bauablauf darauf ausgerichtet ist, die Statik des zu erhaltenden äußeren Baukonstrukts nicht zu gefährden“, so Bauleiter Stephan Hehl. Im Gebäudeinneren erfolgen Abbruch und unmittelbarer Neubau jeweils abschnittsweise. Jedes Geschoss sei in acht Abschnitte aufgeteilt. Die Bautrupps arbeiten sich dabei vom Keller- bis ins Dachgeschoss schrittweise nach oben. Zu Jahresbeginn 2023 war mit den Abbrucharbeiten begonnen worden.