Stralsund (dpa/mv). Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Geklärt werden muss, ob einer der Beteiligten möglicherweise als Falschfahrer unterwegs war.

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Autobahn 20 auf Höhe der Anschlussstelle Stralsund sind drei Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Ein 32-Jähriger stieß am Montagmittag mit seinem Auto auf der Fahrbahn Richtung Lübeck aus bislang ungeklärter Ursache mit einem weiteren Fahrzeug zusammen, wie die Polizei mitteilte.

Der 52-jährige Fahrer des anderen Fahrzeugs und seine 37-jährige Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt, der 32-Jährige leicht. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 20 000 Euro. Die A20 in Richtung Lübeck musste für etwa vier Stunden voll gesperrt werden.

Der Prüfkonzern Dekra soll nun die beiden Unfallautos untersuchen. Geklärt werden müsse, so die Polizei, ob der 32-Jährige bei regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet und sich entgegen der Fahrtrichtung Lübeck drehte, oder ober er als Falschfahrer unterwegs war und in der Folge frontal mit dem anderen Auto zusammenstieß.