Neubrandenburg (dpa/mv). Im November gab es zwei Großeinsätze an Schulen wegen Klagen über Atemwegsprobleme. Wie es zu den Beschwerden kam, konnte bisher nicht ermittelt werden. Dies hat nun Konsequenzen.

Nach zwei großen Rettungseinsätzen an Neubrandenburger Schulen im November wird die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen voraussichtlich einstellen. „In beiden Verfahren konnte nicht ermittelt werden, wer und was die Atemwegsbeschwerden bei den betroffenen Schülern und Lehrern ausgelöst hat“, teilte die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg am Dienstag mit.

Die Polizei erachte es als wahrscheinlich, dass ein flüchtiger gasförmiger Stoff durch eine unbekannte Person fahrlässig oder vorsätzlich freigesetzt wurde. Fall es keine weiteren neuen Erkenntnisse geben wird, werden die Verfahren den Angaben zufolge daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingestellt werden müssen. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Im November hatten im Abstand weniger Tage an zwei Schulen in Neubrandenburg Kinder über Atemwegsbeschwerden geklagt. In beiden Fällen gab es große Rettungseinsätze. Beiden Schulen wurden geräumt und auf Gefahrstoffe untersucht. Die Polizei ermittelte wegen gefährlicher Körperverletzung.