Schwerin (dpa/mv). Auch Beamte und Regierungsmitglieder in Mecklenburg-Vorpommern sollen vom jüngsten Tarifabschluss für Angestellte im öffentlichen Dienst der Länder profitieren. Das Kabinett in Schwerin will dafür auf seiner Sitzung heute (11.00 Uhr) mit der Änderung des Besoldungsgesetzes den Weg ebnen. Die Neufassung muss noch vom Landtag beschlossen werden, ehe im November die vereinbarten Einkommenssteigerungen wirksam werden können.

Auch Beamte und Regierungsmitglieder in Mecklenburg-Vorpommern sollen vom jüngsten Tarifabschluss für Angestellte im öffentlichen Dienst der Länder profitieren. Das Kabinett in Schwerin will dafür auf seiner Sitzung heute (11.00 Uhr) mit der Änderung des Besoldungsgesetzes den Weg ebnen. Die Neufassung muss noch vom Landtag beschlossen werden, ehe im November die vereinbarten Einkommenssteigerungen wirksam werden können.

Nach zähem Ringen hatten sich die Tarifpartner im Dezember darauf verständigt, dass die Einkommen der Landesbediensteten bis Oktober 2025 stufenweise angehoben werden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ergibt sich für Angestellte ein Plus von insgesamt etwa 11 Prozent, das auch für Beamte gelten soll. Zudem werden Sonderzahlungen von insgesamt 3000 Euro als Inflationsausgleich gewährt. Die Tarifsteigerung soll auch für Regierungsmitglieder Anwendung finden, nicht jedoch die Sonderzahlung.

Ein weiteres Thema sind die Gehälter der Sparkassen-Vorstände in MV, die bislang keiner Veröffentlichungspflicht unterliegen. Die Landesregierung dringt aber auf mehr Transparenz.