Rostock (dpa/mv). Die Straßenbahn in der größten Stadt in MV ist in die Jahre gekommen. Eine Grunderneuerung steht an. Sie soll 27 Millionen Euro kosten.

Ein Vierteljahrhundert nach den letzten größeren Erneuerungsarbeiten im Rostocker Straßenbahnnetz steht eine Grundsanierung bevor. Bis 2026 sollen rund 27 Millionen Euro investiert werden, wie das Wirtschaftsministerium in Schwerin am Montag mitteilte. Davon kämen 13,3 Millionen Euro vom Bund.

Arbeiten sind demnach an Gleisen, Elektrizitätsversorgung, Oberleitungen sowie an der Leit- und Sicherungstechnik geplant. Die letzte größere Erneuerung im Liniennetz fand den Angaben zufolge Ende der 1990er Jahre statt, der letzte Ausbau bis 2006.

Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) betreibt demnach in der größten Stadt des Landes neben dem Busverkehr sechs Straßenbahnlinien mit einer Gesamtlänge von fast 76 Kilometern. 141 Straßenbahnhaltestellen werden angefahren, wie es hieß. Im vergangenen Jahr habe die RSAG 43,4 Millionen Menschen befördert und damit vier Prozent mehr als 2019, das bis dahin als Rekordjahr galt. Mehr als zwei Drittel der Fahrgäste benutzten dabei die Straßenbahn.