Rostock (dpa/mv). Auf den Radtourismus in Mecklenburg-Vorpommern entfällt jährlich laut Landestourismusverband (TMV) ein Gesamtbruttoumsatz von rund 1,1 Milliarden Euro. Das gehe aus einer mehrjährigen Radverkehrsuntersuchung hervor, wie der TMV am Donnerstag mitteilte. 705,2 Millionen Euro generiert den Angaben zufolge der „Radtourismus im engeren Sinne“, bei dem das Radfahren zugleich Reiseanlass ist.

Auf den Radtourismus in Mecklenburg-Vorpommern entfällt jährlich laut Landestourismusverband (TMV) ein Gesamtbruttoumsatz von rund 1,1 Milliarden Euro. Das gehe aus einer mehrjährigen Radverkehrsuntersuchung hervor, wie der TMV am Donnerstag mitteilte. 705,2 Millionen Euro generiert den Angaben zufolge der „Radtourismus im engeren Sinne“, bei dem das Radfahren zugleich Reiseanlass ist.

Die restlichen über 400 Millionen Euro entfielen auf „Radtourismus im weiteren Sinne“, bei dem die Urlauber zwar ein anderes Reisehauptmotiv hätten, allerdings dabei auch Rad führen. Im Umsatz enthalten waren unter anderem Kosten für die Unterkunft sowie die Verpflegung und Essen in Restaurants.

Von 2020 bis 2022 wurden an über 100 verschiedenen Zählstellen insgesamt fast sechs Millionen Radfahrer registriert. An Online-Befragungen nahmen laut TMV knapp 9000 Radfahrerinnen und Radfahrer teil. 18 Prozent der Radreisenden kamen den Angaben zufolge aus Nordrhein-Westfalen, zwölf Prozent aus Niedersachsen und neun Prozent aus Berlin.

Die Tagesausflügler stammten zu 73 Prozent aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Radtourismus habe sich als krisenfest erwiesen und in der Corona-Pandemie zur Stabilisierung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern beigetragen, so der TMV.