Vorpommern-Rügen

Millionenförderung vom Bund für Stralsund Museum

Das Stralsund Museum erhält für seine neue Dauerausstellung im Katharinenkloster vom Bund eine Förderung in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Damit könne die größte archäologische und kulturhistorische Museumssammlung Mecklenburg-Vorpommerns entsprechend ihrer nationalen und zum Teil internationalen Bedeutung präsentiert werden, teilte die Stadt Stralsund am Mittwoch mit.

Stralsund (dpa/mv). Das Stralsund Museum erhält für seine neue Dauerausstellung im Katharinenkloster vom Bund eine Förderung in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Damit könne die größte archäologische und kulturhistorische Museumssammlung Mecklenburg-Vorpommerns entsprechend ihrer nationalen und zum Teil internationalen Bedeutung präsentiert werden, teilte die Stadt Stralsund am Mittwoch mit.

Das im Herzen der Stralsunder Altstadt gelegene Katharinenkloster ist derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen. Es ist die größte spätgotische Klosteranlage im südlichen Ostseeraum. Erstmals wurde das ehemalige Dominikanerkloster im Jahre 1251 urkundlich erwähnt.

Museumsdirektorin Maren Heun sieht in der Förderung auch die Anerkennung einer nationalen Relevanz. „Wir werden bald die Türen des wunderschönen Katharinenklosters weit öffnen können, um unsere Geschichten am Meer zu erzählen.“

Ziel der Neukonzeption ist den Angaben zufolge ein konsequent besucherorientiertes Museum. Nach dem für 2024 geplanten Abschluss der Sanierung soll dort auf 1700 Quadratmeter ein umfassendes Bild von 6000 Jahren Handel, Austausch und Vielfalt im Ostseeraum und von der Geschichte im Unesco- Welterbe der Hansestadt Stralsund vermittelt werden.

( © dpa-infocom, dpa:230125-99-354959/2 (dpa) )