Katastrophenschutz

Zwei Wasserwerfer helfen in Berlin bei Kampf gegen Feuer

Die Luftaufnahme der Berliner Feuerwehr zeigt den Brand im Grunewald.

Die Luftaufnahme der Berliner Feuerwehr zeigt den Brand im Grunewald.

Foto: -/Berliner Feuerwehr/dpa/Archivbild

Schwerin/Berlin (dpa/mv). Zwei Wasserwerfer aus Mecklenburg-Vorpommern sind seit Freitag bei der Bekämpfung des Feuers im Berliner Grunewald mit im Einsatz. Die Fahrzeuge seien am frühen Morgen mit jeweils fünf Besatzungsmitgliedern in Schwerin aufgebrochen, teilte das Innenministerium mit. Die Polizei in MV sei damit einer Bitte der Berliner Kollegen vom Donnerstagnachmittag um Unterstützung bei der Bekämpfung des Brandes nachgekommen.

Ausgebrochen war der Brand auf einem Sprengplatz der Berliner Polizei. «Wir helfen gern und in diesem Fall noch lieber», erklärte Innenminister Christian Pegel (SPD). «Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schwer ein solcher Brand zu beherrschen und wie dringend nötig alle Hilfe ist.» Vor drei Jahren hatte auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) tagelang ein Großfeuer gewütet. Das Gelände war munitionsbelastet.

Die beiden Wasserwerfer der Landespolizei können den Angaben zufolge jeweils 10 000 Liter Wasser tanken und innerhalb von drei Minuten abgeben. Beide Wasserwerfer seien auch schon 2019 beim Waldbrand bei Lübtheen im Einsatz gewesen, hieß es.