Diversität

Erstmals Regenbogenflagge vor Sozialministerium gehisst

dpa
Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) steht vor einer Regenbogenflagge am Sozialministerium.

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) steht vor einer Regenbogenflagge am Sozialministerium.

Foto: dpa

Schwerin. Zum Internationalen Tag gegen Homo, Bi-, Inter- und Transphobie ist am Dienstag zum ersten Mal die Regenbogenflagge vor dem Sozialministerium in Schwerin gehisst worden. "Ich freue mich, dass auch wir als Ministerium auf diese Art ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) laut Twitter. Seit dem 10. Mai können Regenbogenflaggen ohne Einzel-Genehmigung von Dienststellen des Landes genutzt werden.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) postete am Dienstag ebenfalls eine Regenbogenflagge auf Twitter. "Es ist heute so wichtig wie nie, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken, um Ausgrenzung und Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Alter, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität zu verhindern.", schrieb Schwesig dazu. "LGBTIQ-Rechte sind Menschenrechte." LGBTQ ist die englische Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, Transgender und queer.

Der internationale Aktionstag findet jährlich am 17. Mai statt. An diesem Tag wurde 1990 Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation gestrichen. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit.

© dpa-infocom, dpa:220517-99-320991/2

( dpa )