Pandemie

Sieben-Tage-Inzidenz im Nordosten leicht gestiegen

dpa
Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus Sars-CoV-2.

Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus Sars-CoV-2.

Foto: dpa

Rostock. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist am Freitag leicht gestiegen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) gab den Wert mit 346,5 nach 338,5 am Donnerstag und 367,1 vor einer Woche an. Den bundesweiten Durchschnittswert bezifferte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen auf 485,7. Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen.

Fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion wurden gemeldet, so dass die Gesamtzahl der registrierten Todesopfer in MV seit Beginn der Pandemie auf 2202 stieg.

Das Landesamt meldete für den Nordosten am Freitag 935 registrierte Neuinfektionen binnen 24 Stunden, vor sieben Tagen waren es 724 innerhalb eines Tages. In den Kliniken des Landes wurden 259 mit Corona infizierte Patienten behandelt. Auf den Intensivstationen lagen 16 Patienten.

Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, gab das Landesamt mit 1,8 an.

© dpa-infocom, dpa:220513-99-277872/2

( dpa )