Gesundheit

Hochschullehre durch Pandemie weiterhin stark beeinträchtigt

dpa
Studierende mit Mund- und Nasenmaske sitzen in einem Hörsaal.

Studierende mit Mund- und Nasenmaske sitzen in einem Hörsaal.

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Rostock. Seit ihrem Beginn beeinträchtigt die Corona-Pandemie den Lehrbetrieb an den Hochschulen - mit steigenden Infektionszahlen muss der Lehrbetrieb teilweise umgestellt werden. So wurde an der Universitätsmedizin Rostock beschlossen, alle bislang hybrid angebotenen Vorlesungen nur noch online abzuhalten, wie der Studiendekan und Chef der Hautklinik, Steffen Emmert, am Donnerstag berichtete.

Die Hochschule für Musik und Theater (HMT) Rostock hat für Proben beim Chor und beim Orchester die 2G-plus-Regel eingeführt. Dies bedeutet, dass die Beteiligten geimpft oder genesen sein müssen und dazu noch einen aktuellen Negativtest vorlegen müssen. Ansonsten gelte die 3G-Regelung, sagte HMT-Sprecherin Angelika Thönes. Den Studenten, die 2G plus nicht erfüllen, werde der Unterrichtsstoff digital bereitgestellt.

An den Universitäten Greifswald und Rostock können nach aktuellem Stand weiterhin Präsenzveranstaltungen stattfinden. Dabei gelten Hygiene-Richtlinien wie etwa die 3G-Regel. In Greifswald tage der Corona-Krisenstab wöchentlich und berate über das weitere Vorgehen, wie ein Sprecher sagte. Bis Freitag solle der Impfstatus aller Beschäftigten digital erfasst sein, um über den Mitarbeiterausweis die 3G-Regel am Arbeitsplatz besser kontrollieren zu können.

Eine Sprecherin der Uni Rostock sagte, dass mit den höheren Corona-Warnstufen im Land auch Änderungen an der Universität zu erwarten seien. Dann gelte es, bei einer 2G-Regelung den Studenten ein adäquates Alternativangebot vorlegen zu können.

© dpa-infocom, dpa:211125-99-141116/3

( dpa )