Unfälle

In Gegenverkehr geraten: Zwölf Verletzte, lange Staus

dpa
Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle.

Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle.

Foto: dpa

Ein Unfall mit sechs beteiligten Autos hat am Wochenende zu langen Staus auf dem Weg zur Insel Usedom geführt. Ein Autofahrer aus Berlin kam in den Gegenverkehr: Zwölf Menschen wurden verletzt.

Gribow. Ein Unfall mit sechs Fahrzeugen hat am Samstag für zwölf Verletzte, einen Rettungsgroßeinsatz und lange Staus im Urlauberverkehr in Vorpommern gesorgt. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte, war ein 48 Jahre alter Fahrer aus Berlin auf der Bundesstraße 111 bei Gribow (Vorpommern-Greifswald) auf die linke Straßenseite geraten und dort mit einem Auto zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge drehten sich um die eigene Achse, stießen mit weiteren Autos zusammen und beschädigten andere Fahrzeuge. Die Schwerverletzten kommen aus Brandenburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen sowie aus Neubrandenburg.

Der Unfallverursacher und zwei weitere Männer sowie sieben Frauen aus den Fahrzeugen wurden schwer verletzt. Auch ein 13-jähriger Junge erlitt schwere Verletzungen. Ein Autoinsasse wurde leicht verletzt.

Die Schwerverletzten wurden in sechs Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern gebracht. Dazu waren unter anderem drei Rettungshubschrauber und zehn Rettungswagen im Einsatz. Die Bundesstraße 111 führt von der A20 bei Jarmen über Wolgast zur Ostseeinsel Usedom und ist die Hauptzufahrt.

Die B 111 wurde im stärksten Reiseverkehr, als die Autos von und zur Autobahn 20 auf beiden Seiten kolonnenweise fuhren, für neun Stunden in beide Richtungen gesperrt. Am Samstag reisten unter anderem Tausende Urlauber aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an, wo die Sommerferien erst begonnen haben.

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( dpa )