Sportpolitik

Landtag würdigt verstorbenen Ehrenpräsidenten Rehmer

dpa

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommerns Landtagspräsidentin Birgit Hesse hat den verstorbenen Sportfunktionär Wolfgang Rehmer gewürdigt. "Wolfgang Rehmer war lange Jahre das Gesicht des organisierten Sports in Mecklenburg-Vorpommern und hat viele Dinge im Sinne der Sportlerinnen und Sportler aller Sparten bewegt. Meinungsstark, streitbar und stets auf der Suche nach der besten Lösung für den Sport im Land hat er sich engagiert", sagte Hesse am Mittwoch. Der Ehrenpräsident des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern war vor wenigen Tagen nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren gestorben.

Die SPD-Politikerin hob hervor, dass der von 1990 bis 2016 amtierende Präsident zugleich ein Mensch gewesen sei, "der jenseits des Sports Haltung bewies. Über Jahre unterstützte er das landesweite Bündnis ,WIR. Erfolg braucht Vielfalt' und hat dort immer wieder Projekte im Sinne eines demokratischen, freiheitlichen und weltoffenen Mecklenburg-Vorpommern befördert."

Rehmer war dienstältester Präsident eines Landesportverbands. Der Landessportbund betonte in einer Mitteilung: "Sein Wirken für den Sport unseres Bundeslandes wird immer Bestand haben, denn es ist die Grundlage für die heute gut funktionierenden Sportstrukturen in Mecklenburg-Vorpommern." In dem gebürtigen Schweriner, der in Sukow bei Plate lebte, verliere der Sport "auch einen loyalen, souveränen, freundlichen und auch pragmatischen Mitmenschen, Wegbegleiter und Freund, der das Rampenlicht eher scheute", hieß es dazu weiter.

In den 26 Jahren seiner Amtszeit hatten rund 100 Athleten aus Mecklenburg-Vorpommern an Olympischen Spielen teilgenommen. Diese erkämpften 27 Medaillen. Im Haus des Sports in Schwerin ist bis zum 27. Juli ein Kondolenzbuch ausgelegt worden.

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( dpa )