Krankenhäuser

Während Corona kürzere Klinikaufenthalte nach Entbindungen

dpa
"Kreißsaal" und ein Richtungspfeil stehen auf einem Schild über einer Tür.

"Kreißsaal" und ein Richtungspfeil stehen auf einem Schild über einer Tür.

Foto: dpa

Rostock. Vielerorts im Nordosten verlassen frischgebackene Mütter wegen Corona-Beschränkungen schneller das Krankenhaus. Das komme vor, damit sie schnell wieder bei ihren Familien sein könnten, erklärte etwa das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg. Auch die Kliniken in Schwerin, Stralsund oder Güstrow bestätigten kürzere Aufenthalte. Im Südstadtklinikum in Rostock und an der Universitätsmedizin in Greifswald ist das nach eigenen Angaben hingegen nicht der Fall.

Laut Landeshebammenverband machen sich die kürzeren Krankenhausaufenthalte durch mehr Arbeit für ambulant arbeitende Hebammen bemerkbar.

Zum Schutz vor Corona-Infektionen gelten in den Kliniken weitgehend Besuchsstopps. Bei der Geburt selbst können die Partner hingegen dabei sein. Einige Häuser bieten auch weiterhin Familienzimmer an, in denen frisch gebackene Eltern zusammenbleiben können, etwa das KMG Klinikum Güstrow, die Universitätsmedizin Greifswald, das Helios Hanseklinikum Stralsund oder das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg. In Rostock und Schwerin ist das hingegen zurzeit nicht möglich. In Rostock dürfen Partner täglich für eine Stunde zu bestimmten Uhrzeiten zu Besuch kommen.

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( dpa )