Flüchtlinge

MV: Zahl der Asylerstanträge um über 20 Prozent gesunken

Ein Schild mit der Aufschrift "Asyl".

Ein Schild mit der Aufschrift "Asyl".

Foto: dpa

Rund 2500 Menschen haben in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr Asyl beantragt. Das sind deutlich weniger als noch 2018.

Schwerin. Die Zahl der Asylerstanträge in Mecklenburg-Vorpommern ist im vergangenen Jahr um mehr als ein Fünftel gesunken. 2019 beantragten demnach 2548 Menschen Asyl, wie das Innenministerium auf Anfrage mitteilte. Das waren 730 weniger als noch 2018. Die meisten Asylbewerber kamen erneut aus Syrien, Afghanistan und Iran.

Ende November des Vorjahres hielten sich 476 Menschen im Nordosten auf, die erneut einen Asylantrag gestellt haben. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Horst Förster hervor.

Bundesweit gab es im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundesinnenministeriums 142 509 Asylerstanträge. Das sind rund 20 000 weniger als noch 2018. Die Hauptherkunftsländer dieser Menschen waren im vergangenen Jahr Syrien (26 435), der Irak (10 894) und die Türkei (10 275).