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Martin im zweiten Wahlgang in SPD-Vorstand gewählt

Das Logo der SPD an einem Revers.

Das Logo der SPD an einem Revers.

Foto: dpa

Berlin. Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Bettina Martin ist im zweiten Wahlgang in den Bundesvorstand der SPD gewählt worden. Sie erhielt am Samstag auf dem Parteitag in Berlin 354 Stimmen. "Ich werde mich als starke Stimme für die Interessen Mecklenburg-Vorpommerns und für die ostdeutschen Belange im Bundesvorstand einsetzen. Vor allem will ich dafür sorgen, dass das wichtige Thema Bildung stärker auch auf Bundesebene in den Mittelpunkt rückt", sagte die 53-Jährige laut Mitteilung. "Und natürlich werde ich auch im Bundesvorstand für die Belange von Frauen eintreten".

Erst im zweiten Wahlgang wurde Außenminister Heiko Maas gewählt. Auch der sächsische SPD-Chef Martin Dulig schaffte es noch in das 34-köpfige Gremium. Der bisherige Parteivize Ralf Stegner und Berlins Regierungschef Michael Müller dagegen gaben nach Niederlagen im ersten Wahlgang ihre Plätze im Vorstand auf.

Der Parteilinke und Fraktionsvize, Matthias Miersch, erzielte im ersten Wahlgang das beste Ergebnis. Auch Familienministerin Franziska Giffey, Umweltministerin Svenja Schulze, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius und Europa-Staatsminister Michael Roth wurden direkt zu stimmberechtigten Beisitzern im Vorstand gewählt.