Verteidigung

Soldaten der Brigade 41 in den Irak verabschiedet

Torgelow. Mit einem feierlichen Appell hat die Panzergrenadierbrigade 41 "Vorpommern" am Donnerstag erstmals Soldaten in den Irak verabschiedet. Der Bundestag habe das Mandat für den Einsatz Ende Oktober verlängert, um die Versöhnung im Irak und in Syrien zu fördern, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor, der aus der Region stammt, vor rund 100 Gästen in Torgelow (Landkreis Vorpommern-Greifswald). "Der Islamische Staat ist noch nicht nachhaltig besiegt", sagte der 27-jährige Amthor.

Die etwa 60 Militärangehörigen des Jägerbataillon 413 aus Torgelow gehen mit 17 Soldaten aus anderen Verbänden der Brigade für sechs Monate in ein Camp nach Erbil im Nordirak. Der Einsatz gehört zum Bundeswehrmandat gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und soll vor allem der Ausbildung von Sicherheitskräften dienen. Die Brigade hat rund 5000 Soldaten in Einheiten in drei Bundesländern, davon die meisten wie die Jägereinheiten in Torgelow und Umgebung, die seit Jahren im Ausland eingesetzt werden.