Regierung

MV fordert mehr Geld für Bundesstiftung Frühe Hilfen

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) sitzt in einer Pressekonferenz.

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) sitzt in einer Pressekonferenz.

Foto: dpa

Schwerin (da/mv) - Mecklenburg-Vorpommern schließt sich einer Bundesratsinitiative Thüringens für eine bessere Ausstattung der Bundesstiftung Frühe Hilfen für werdende Eltern und Familien mit kleinen Kindern an. Für einige Bundesländer würden die Mittel ab 2020 sinken, erklärte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) am Dienstag in Schwerin nach einem entsprechenden Kabinettsbeschluss. Vor allem ostdeutsche Bundesländer seien betroffen. "Mecklenburg-Vorpommern würde nach den bisherigen Planungen 40 000 Euro weniger erhalten."

Damit drohten lokale Angebote wegzubrechen. Gemeinsam mit anderen Ländern wolle Mecklenburg-Vorpommern deshalb mit einer Bundesratsinitiative erreichen, dass der Bund seinen finanziellen Anteil im kommenden Jahr von 51 auf 65 Millionen Euro erhöht und in den Folgejahren kontinuierlich anpasst.