Verkehr

Bahn-Nahverkehr: Kleine Verbesserungen zum Fahrplanwechsel

Das Logo der Deutschen Bahn.

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Foto: dpa

Schwerin. Der Fahrplanwechsel am 15. Dezember bringt den Bahnfahrern im Nahverkehr Mecklenburg-Vorpommerns einige kleinere Verbesserungen. So würden die Verbindungen auf der Linie RB 13 Rehna-Gadebusch-Schwerin-Parchim so angepasst, dass in Schwerin bessere Anschlüsse an die Züge in Richtung Rostock, Wismar und Ludwigslust/Berlin bestünden, teilte das Verkehrsministerium am Donnerstag in Schwerin mit.

Außerdem würden mehr Züge in den Abendstunden angeboten. Dadurch entstehe eine Angebotslücke zwischen Schwerin und Gadebusch am frühen Nachmittag. Diese werde mit einem Zug geschlossen, der montags bis freitags um 13.41 Uhr ab Schwerin-Hauptbahnhof nach Gadebusch und von dort um 14.18 Uhr zurückfahre. Diese zusätzliche Verbindung werde vor allem auch dem Schülerverkehr zu Gute kommen.

Weiterhin soll ab Mitte Dezember sonnabends der RE 2, der 21.25 Uhr ab Berlin-Hauptbahnhof über Ludwigslust nach Schwerin fährt, bis Wismar verlängert werden. Damit gebe es künftig an allen Wochentagen diese Spätverbindung. "Damit tragen wir dem Wunsch aus Wismar Rechnung, abends das Kulturangebot in der Landeshauptstadt nutzen und danach mit dem Zug heimfahren zu können", sagte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD). Ferner soll es vom 15. Dezember an montags bis freitags eine zusätzliche Abendverbindung zwischen Schwerin und Hamburg und zurück sowie eine zusätzliche Frühverbindung zwischen Bützow und Schwaan (Landkreis Rostock) geben.

Für die Verbesserungen zum Fahrplanwechsel stellt die Landesregierung den Angaben zufolge 570 000 Euro aus den Regionalisierungsmitteln des Bundes zur Verfügung. Das Land setze Anregungen von Bahnnutzern im Rahmen der Fahrgastbeteiligung um. In diesem Jahr seien 155 Anregungen eingegangen nach 377 im Jahr 2018.