Brände

Bewohnerin war Güstrower Brandopfer: Brandstifter gesucht

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.

Foto: dpa

Güstrow/Wismar. Zwei Tage nach den Bränden in Güstrow und Wismar sind die Ermittler in beiden Fällen entscheidende Schritte vorangekommen. So wurden bei dem Feuer im Wismarer Einkaufszentrum vom Gutachter "deutliche Spuren einer vorsätzlichen Brandstiftung" gefunden, wie ein Sprecher der Polizei am Donnerstag sagte. Dort war ein Schaden von 500 000 Euro entstanden. Die Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise oder Handy-Mitschnitte, vor allem zwischen Marktschließung gegen 20.00 Uhr und Brandmeldung gegen 22.00 Uhr am Dienstagabend. Details könne man mit Rücksicht auf die Ermittlungen nicht nennen.

Bei dem Feuer in einem Einfamilienhaus in Güstrow wurde die Tote inzwischen obduziert und dabei festgestellt, dass es sich um die 69 Jahre alte Bewohnerin des Hauses handelt. Sie sei an einer Rauchvergiftung gestorben. Dort war das Feuer in einem Anbau, vermutlich durch eine nicht gelöschte Kerze, entstanden und hatte sich auf den Dachstuhl ausgebreitet. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, hieß es. Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt es laut Polizei nicht.