Verkehr

Nach jahrelanger Bauzeit Ortsumgehung Neubrandenburg fertig

Ein Straßenschild weist auf eine Baustelle hin. F.

Ein Straßenschild weist auf eine Baustelle hin. F.

Foto: dpa

Neubrandenburg. Autofahrer haben auf den Bundesstraßen 104 und 96 an der Mecklenburgischen Seenplatte mehr freie Fahrt. Nach jahrelangen Bauarbeiten ist am Montag der wichtigste Teil der Ortsumgehung von Neubrandenburg freigegeben worden. Die mehr als drei Kilometer lange Straße, die über die Bahnstrecke Berlin-Stralsund führt, verbindet die von Berlin kommende Bundesstraße 96 mit der Bundesstraße 104, die östlich zur Autobahn 20 führt. "Sie wird eine große Entlastung für die Neubrandenburger und ihre Gäste bringen", sagte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) anlässlich der Freigabe.

Neubrandenburg ist ein wichtiger Schnittpunkt überregionaler Verkehrsachsen zwischen Berlin und der Ostsee sowie zwischen Ost und West. Die Autofahrer mussten bisher alle über den Innenstadtring, der drei Bundesstraßen (B 96, 104, 192) vereinigte, was im Ostteil nun vorbei sein soll. Das führte zu einer sehr hohen Verkehrsdichte auf dem Stadtring um die Altstadt, wie Pegel erklärte. In die Ortsumgehung wurden bisher rund 72 Millionen Euro investiert, die fast ausschließlich vom Bund getragen werden. Die Anbindung nach Norden soll Ende 2020 fertig sein.