Bildung

Bildungsmonitor 2017: Land bekommt bessere Noten

Ein Schüler meldet sich Unterricht.

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Ein Schüler meldet sich Unterricht.

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommerns Bildungssystem hat sich im Bundesländer-Ranking nach oben gearbeitet: Von Platz elf ging es auf Platz sieben. Das geht aus dem "Bildungsmonitor 2017" des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Er stützt sich auf Daten aus 2015.

Die Stärken des Landes liegen demnach in der Integration, wo es im Bundesvergleich Platz zwei einnimmt. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern hat demnach die soziale Herkunft nur geringen Einfluss auf den Bildungserfolg. Mit 8,2 Prozent habe das Land auch relativ wenige ausländische Schulabgänger ohne Abschluss gehabt. Gut schnitt MV auch bei der Forschung und einer hohen Promotionsquote ab.

Vergleichsweise schlecht wurde im Nordosten die Kategorie Zeiteffizienz bewertet. Der Grund: 38,9 Prozent der 7770 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wurden vorzeitig aufgelöst. Im Bundesschnitt waren es 27,5 Prozent. Auch waren die Wiederholerquoten an den Grundschulen und in der Sekundarstufe I höher als im Bundesschnitt.

Kritisch wurde zudem die unausgewogene Altersstruktur der Lehrer an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen bewertet. Zu gering war aus Sicht des IW Köln der Anteil der Absolventen mit einem ingenieurwissenschaftlichen Studium sowie der Anteil der sogenannten MINT-Wissenschaftler.

Der Bildungsmonitor für alle 16 Bundesländer wurde vom IW zum 14. Mal im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erarbeitet. Die Studie ermittelt, inwieweit ein Bundesland die Bildungsteilhabe verbessert, zur Fachkräftesicherung beiträgt und Wachstum fördert.

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