Die Spiele am Wochenende in den Bezirksligen

Lüneburger Derby der Unzufriedenen am Grasweg

In der Fußball-Bezirksliga Staffel eins kommt es am Sonntag zum Lüneburger Stadtderby. Um 15 Uhr empfängt der VfL Lüneburg auf dem Sportplatz am Grasweg den MTV Treubund Lüneburg II. Beide Teams sind mit ihrem Saisonstart unzufrieden.

Lüneburg. Während der MTV Treubund nach zwei Niederlagen das Schlusslicht der Tabelle ist, holte der VfL Lüneburg bislang einen Punkt und haderte dabei mit der mäßigen Chancenauswertung von nur zwei Toren aus zwei Partien. Immerhin sind beim VfL alle Mann aus dem Kader an Deck, so dass vor dem Duell mit dem Nachbarn Optimismus angesagt ist.

Das gleiche gilt auch für den SV Ilmenau, der zeitgleich beim TuS Ebstorf zu Gast ist. Alle Mann sind an Deck, doch die Chancenauswertung ließ in den ersten Partien - wie der VfL Lüneburg nur zwei Treffer - äußerst zu Wünschen übrig. Nach dem durchwachsenen Start mit zwei Unentschieden soll es jetzt aufwärts gehen.

Einen guten Start mit vier Zählern erwischte der Vastorfer SK. Am Sonntag, 15 Uhr, ist der Tabellenvierte zum Spitzenspiel beim punktgleichen Tabellenzweiten VfL Breese-Langendorf zu Gast. Nach seinem Urlaub ist Spielertrainer Ralf Mackensen bei Vastorf wieder mit von der Partie.

Bereits heute um 16 Uhr empfängt der TSV Gellersen auf dem Sportplatz Heidberg den SV Emmendorf. Mit drei Punkten sind beide Teams im Mittelfeld als Siebter und Achter Tabellennachbarn. Der TSV Gellersen hat allerdings erst ein Spiel absolviert. Den Verein plagen einige Personalsorgen. Christian Marotte wird mit einem Bänderriss im Sprunggelenk langfristig ausfallen und mit Sven Becker ist ein weiterer Torschütze vom letztwöchigen 3:1-Erfolg beim MTV Barum angeschlagen und droht gegen den SV Emmendorf auszufallen.

Der FC Hansa Lüneburg II wird zur Partie beim SV Küsten nicht antreten und steht dann wegen dreimaligem Nichtantritt als erster Absteiger aus Bezirksliga eins fest. Der TSV Adendorf, der am zweiten Spieltag etatmäßig frei hatte, wird am kommenden Spieltag aus demselben Grund zum zweiten Absteiger erklärt werden.