Hospizverein sucht ehrenamtliche Sterbebegleiter

Lüneburg. Die meisten Menschen wollen sich in einer freundlichen, friedlichen Umgebung aus dem Leben verabschieden. Einige von ihnen entscheiden sich, ihre letzten Lebenstage in einem Hospiz zu verbringen. Auch in Lüneburg steht todkranken Menschen dieser Weg offen. Der Hospizverein bietet nun eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter an.

Der Kurs beginnt nach Ostern und soll bis Herbst jeden Montag von 18 bis 21 Uhr in der Sieb & Meyer Stiftung, Auf dem Schmaarkamp 21 stattfinden. Hannah Köppen leitet den Ausbildungsgang, in dem die Themen Wahrnehmungsschulung, Nähe und Distanz, Krankheitsbilder und Selbstreflexion eine wichtige Rolle spielen. Teilnehmer sammeln auch selbst Erfahrung, wenn sie ein Praktikum im Altenheim absolvieren.

"Wir wollen mit dem Angebot Menschen ermutigen, sich mit dem Thema Tod auseinanderzusetzen", sagt Gesa Dröge, die seit vielen Jahren ehrenamtlich im Hospizverein mitarbeitet.

Wer mehr über den Kurs erfahren möchte, meldet sich bis Freitag, 2. März, unter der Telefonnummer: 04131/715 00. Weitere Informationen im Internet.

www.hospiz-verein-lueneburg.de