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Angst

Bei einer Angststörung steht das Gefühl der Angst dermaßen im Vordergrund, dass das alltägliche Leben stark eingeschränkt ist. Angst wird als krankhaft bezeichnet, wenn Dauer und Häufigkeit zunehmen oder wenn die Betroffenen nicht in der Lage sind, diese mit eigener Kraft zu überwinden.

Ein weiteres Kriterium ist, dass die aktuellen Lebensumstände das Ausmaß der Angst nicht erklären können. Besteht die Angststörung schon seit längerer Zeit kann das zu einem massiven Rückzug aus dem Alltag führen. Orte und Situationen, die Angst machen, werden gemieden. Häufig ist soziale Isolation die Folge.

Fast jeder Zehnte leidet an behandlungsbedürftigen Angststörungen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die wichtigste Untersuchungsmethode ist ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch. Der Betroffene schildert seine Angstzustände und mögliche auslösende Umstände. Die Intensität der Angstgefühle und die Auswirkungen auf das Sozialleben helfen, eine Angststörung von normaler Angst zu unterscheiden. Sowohl Medikamente als auch eine geeignete Psychotherapie kommen als Behandlungsmethode in Frage. Professionelle Hilfe ist jedoch ein Muss.

Die gibt es unter anderem in der Heinrich-Sengelmann-Tagesklinik in Reinbek, Kinauweg 9, Telefonnummer (040) 73 12 87 20.

Quelle Anststörungen: www.netdoktor.de

( hdt )

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