Planungsausschuss

Ankauf der Sportschule möglich

Wentorf. Der Sitzungssaal war proppenvoll: Mehr als 100 Bürger waren ins Rathaus gekommen, um zu hören, wie die Politiker, beziehungsweise der Planungsausschuss, zum Thema Sportanlage Marienburg entscheiden.

Unter den Besuchern war Jutta Schultz, die auf der Anlage Tennis spielt, genau so wie Eltern von Schülern des Gymnasiums, die sich um den Schulsport sorgen, als auch Gemeindevertreter, die nicht zum Planungsausschuss gehörten, und natürlich zahlreiche Anwohner des Gebietes.

Eine konkrete Entscheidung gab es am Mittwochabend jedoch nicht. Zwar kam der Vorschlag vom Ausschussvorsitzenden Hans-Joachim Hass (UWW) gut an, das ganze Gelände vom HSB anzukaufen, FDP und SPD meldeten jedoch noch Beratungsbedarf an. "Ich wünsche mir, dass der Antrag im Februar mehrheitsfähig ist. Dann könnten wir im Februar mit dem HSB in Verhandlung treten", sagte er.

Einig waren sich alle Fraktionen weiterhin, dass eine langfristige Nutzungsmöglichkeit für Schule und Sportler gesichert werden muss und dass auf dem Gelände der Sportschule keine neuen Häuser gebaut werden. Betont wurde in diesem Zusammenhang ebenso noch einmal, dass Wentorf mit der Planungshoheit am längeren Hebel sitze.

Den zahlreichen anwesenden Bürgern ging das alles nicht schnell genug: " Ich bin enttäuscht, dass wieder alles auf die lange Bank geschoben wird" , sagte Herbert Ahlers. Die Schule lasse Bundesjugendspiele ausfallen, weil die Sportanlagen "verkommen", so der Sportlehrer des Gymnasiums. Schon 2003 hätte der Platz renoviert werden sollen. Als Vorsitzender des SC Wentorf betonte Ahlers, dass der Sportverein mehr Trainingsflächen brauche.

( hof )

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