Wohnquartier Dreiangel

Ein neues Viertel wächst in Schwarzenbek in den Himmel

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Marcus Jürgensen
Im Neubaugebiet Dreiangel an der Möllner Straße entstehen fast 300 neue Wohnungen: Straßen, Stellplätze, Regenrückhaltebecken im Norden sind fast fertig, erste Häuser stehen im Rohbau.

Im Neubaugebiet Dreiangel an der Möllner Straße entstehen fast 300 neue Wohnungen: Straßen, Stellplätze, Regenrückhaltebecken im Norden sind fast fertig, erste Häuser stehen im Rohbau.

Foto: Marcus Jürgensen

Generationsübergreifendes Wohnen ist das Konzept: Neben einer Kita gibt es Betreutes Wohnen und ein Quartiersmanagement.

Schwarzenbek. Gleich drei große Baukräne verrichten im Neubaugebiet Dreiangel an der Möllner Straße ihre Arbeit, schaffen Steine und Beton für die Rohbauarbeiten heran. Daneben gibt es viele kleine Kräne innerhalb der Gebäude, die den Maurern helfen, die großen Steinquader für die Wände aufzuschichten. Erst im Januar waren die Erschließungsarbeiten auf den ehemaligen Feldern jenseits der Zufahrt zum Lupuspark gestartet. Auf drei Hektar schließt sich das Neubaugebiet „Dreiangel“ an das 2014 erschlossene Quartier „Im Heuweg“ an – getrennt nur durch einen Lärmschutzwall und Knicks.

Mehrgenerationenquartier mit Kita und betreutem Wohnen

Anders als im Heuweg entstehen hier vor allem Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern: 247 Wohnungen sind geplant, dazu 20 Appartements für betreutes Wohnen und 19 Doppel- und Reihenhaushälften. Das Besondere: Es handelt sich um ein Mehrgenerationenprojekt. Es wird ein Quartiersmanagement sowie einen Hausmeisterservice für Senioren geben, aber auch eine Kita für junge Familien. „Die Arbeiten kommen bestens voran. Die meisten Leitungen für Trinkwasser und für Abwasser sowie für Fernwärme sind bereits verlegt“, sagt Axel Witt, Sprecher des Wohnungsunternehmen Semmelhaack, das ähnliche Projekte bereits in Elmshorn und Halstenbek realisiert hat.

Am weitesten sind die Arbeiten im nördlichen Bereich des Areals gediehen: Das Regenrückhaltebecken ist bereits fertig und eingezäunt. Die Tiefborde für Straßen und Stellplätze sind verlegt: Während die Straßen mit roten Pflastersteinen belegt werden, sind graue für die Stellplätze vorgesehen. „Einige der geplanten Reihenhäuser sind schon bis zum Obergeschoss gemauert, bei weiteren Gebäuden sind die Kellergeschosse bereits gestellt, und zudem wird die Baugrube für weitere Häuser ausgehoben“, erläutert Witt.

Wohnungsunternehmen investiert 40 Millionen Euro

Im April wurde Semmelhaack Opfer von Dieben: Unbekannte hatten bereits verlegte Kupfer- und Aluminiumkabel wieder ausgegraben. Seither wird die Baustelle von einem Wachdienst und per Videokameras überwacht. Witt: „Wir sind nunmehr ganz sicher, dass diese Maßnahmen ausreichen, um Dieben keine Chance zu geben.“ Insgesamt 40 Millionen Euro investiert das Wohnungsunternehmen in Schwarzenbek.

Zu Verzögerungen aufgrund der Corona-Pandemie sei es nicht gekommen, so Witt: „Die Lieferketten sind intakt.“ In und um Hamburg sind bei Semmelhaack 4000 neue Wohnungen in Planung oder Bau. Dort wo Politik und Verwaltung noch in die Planung involviert sind, hat es Verzögerungen aufgrund der Kontakteinschränkungen gegeben – nicht jedoch in Schwarzenbek. Dafür ist im „Dreiangel“ die geplante Grundsteinlegung der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen.

Der Vertrieb der Mietwohnungen soll Anfang 2021 starten. Interessenten können sich schon jetzt melden per Telefon unter 04121/ 48 74 74 20 sowie per E-Mail an .