Sparmaßnahme

Bleibt die Bücherei bald montags zu?

Schwarzenbek (pas). Die Bücherei könnte montags geschlossen bleiben.

Um das Konsolidierungsprogramm umzusetzen und sich so mit Landeshilfen zu entschulden, will die Stadt in der Bücherei künftig 21,5 Wochenarbeitsstunden einsparen. Das geht aus den Unterlagen des Sozial- und Kulturausschusses für die Sitzung am Montag, 6. August, hervor.

Danach sollen künftig nur noch zwei Bibliothekarinnen mit insgesamt 61,5 Wochenstunden und drei Büchereiangestellte mit insgesamt 73,56 Wochenstunden am Ritter Wulf-Platz arbeiten. Als Folge der Stundenstreichung müsste die Bücherei in Zukunft montags schließen. Eine Alternative dazu könnte ein Minijob sein, mit dem zumindest die Öffnungszeiten am Montagnachmittag aufrechterhalten werden könnten. Für welche Möglichkeit sich der Sozial- und Kulturausschuss ausspricht, wird am 6. August ab 18.30 Uhr im Festsaal des Rathauses, Ritter-Wulf-Platz 1, entschieden.

Ebenfalls auf der Tagesordnung steht an diesem Tag das geplante Familienzentrum. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde möchte dafür das Kirchenzentrum St. Elisabeth einschließlich des Kindertagesstättenbereiches umbauen (wir berichteten). Sowohl das Projekt als auch die Finanzierungsmöglichkeiten des Familienzentrums sollen im Sozial- und Kulturausschuss vorgestellt werden.

Auch ein Seniorenbeirat mit aktivem Mitspracherecht in der Politik wird Thema sein. Die Senioren möchten sich mehr einmischen und fordern eine Gleichstellung mit dem Kinder- und Jugendbeirat. Außerdem wird der Sozial- und Kulturausschuss auch über den Nachtragshaushalt 2012/2013 beraten, der, wie berichtet, etwas besser ausfällt als ursprünglich erwartet.