Verkehr

A 25: Sanierung ab Mai

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Karin Lohmeier

Foto: Timo Jann

Geesthacht/Bergedorf. Ab Mai müssen Autofahrer auf der A 25 mit Behinderungen rechnen: Acht bis zehn Wochen lang wird die Fahrbahndecke saniert. Der Bund investiert in das 4,1 Kilometer lange Teilstück zwischen der Landesgrenze Schleswig-Holstein und der B 404 rund 3,5 Millionen Euro.

Dort haben sich tiefe Spurrillen gebildet. Wann die Sanierung auf Hamburger Gebiet weitergeht, ist unklar. Ursprünglich sollte der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Bergedorf und Neuallermöhe dieses Jahr erneuert werden. Da noch ein Planfeststellungsverfahren für besseren Lärmschutz aussteht, lasse sich dieser Termin aber nicht halten, heißt es nun aus der Hamburger Stadtentwicklungsbehörde.

Die Verkehrsbelastung auf der A 25 ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. So wurden 2007 in Höhe Escheburg in beiden Fahrtrichtungen durchschnittlich 27 598 Fahrzeuge pro Tag gezählt, davon 1984 Lastwagen und Busse. Im Jahr 2000 waren es noch täglich 26 262 Fahrzeuge. Tiefe Spurrillen machen die Autobahn gefährlich für Pkw und vor allem für Motorräder. Darum gilt auf dem Teilstück bis zur Landesgrenze bereits seit Anfang 2007 ein Tempolimit von 100, bei Nässe von 80 Kilometern in der Stunde, während auf der A 25 sonst 120 gefahren werden darf.

Nach der Sanierung könnte dies auch wieder für den schleswig-holsteinischen Teil gelten. "Wir werden darüber Gespräche führen, die Entscheidung liegt aber bei der Verkehrsaufsicht des Kreises", so Klaus Scholler.

Die Fahrbahn beider Richtungen wird zunächst abgefräst. "Denn das Bitumen darin hat sich durch die UV-Strahlung zersetzt und bröckelt, die neue Decke würde darauf nicht halten" so Scholler. Dann werden eine fünf Zentimeter dicke Binderschicht und eine vier Zentimeter dicke Deckschicht aufgetragen. Das soll für größere Belastbarkeit als bisher sorgen, so dass keine neuen Spurrillen entstehen. Auch neue Leitplanken werden aufgestellt. Der Kreuzungsbereich B 404/B 5 wird in die Sanierung mit einbezogen, denn auch hier haben insbesondere schwere Kieslaster ihre Spuren hinterlassen. Kosten der Maßnahme: rund 3,1 MillionenEuro.

Ein bis zwei Fahrstreifen werden während der Bauzeit jeweils gesperrt, der Verkehr in beide Richtungen über die verbleibenden Streifen geführt. Besonders im Berufsverkehr könnte es dann zu langen Staus kommen.