Deutsch-Olympiade

Drei Engel für Charlie erspielen den Sieg

Schwarzenbek (sh). Sie mussten eine Theaterszene aufführen, spontan ein Gedicht reimen, Gegenstände beschreiben und überhaupt ihre Kenntnisse der deutschen Sprache unter Beweis stellen - und das alles vor kritischem Publikum.

20 der insgesamt knapp 150 Neuntklässler des Schwarzenbeker Gymnasiums kämpften gestern Vormittag in fünf Gruppen (jeweils ein Team pro Klasse) um den Schultitel bei der Deutsch-Olympiade.

Am überzeugendsten war das Team aus der 9 a. Die Klassenkameraden hatten Maika und Fenja Ziel aus Grabau, Christoph "Charlie" Heinrich aus Witzeeze und die Gülzowerin Laura Pingel ausgewählt, sie bei dem Wettbewerb zu vertreten. Als Namen wählten die vier dann auch spontan "Drei Engel für Charlie". "Es hat Spaß gemacht. Aber beim Reimen waren wir nicht so toll", sagte Fenja Ziel. Dafür überzeugte die 14-Jährige mit ihrer Zwillingsschwester Maika beim Theaterstück, bei dem sie Friseur und Kunde spielten, umso mehr. Kein Wunder: In ihrer Freizeit treten die beiden auch bei der VHS-Theatergruppe auf. Zuletzt begeisterten sie im Weihnachtsmärchen als kleine Hexen. Namensgeber "Charlie" Heinrich verwandelte sich für das Stück in einen Hund, Laura Pingel überzeugte als Frauchen. Gemeinsam werden die vier die Schule beim Landesentscheid Anfang Februar in Lübeck vertreten. Wie alle 150 Neuntklässler haben sich die vier seit Dezember im Deutschunterricht auf den Wettkampf vorbereitet. Fachschaftsleiterin Franziska Jackisch hat die Olympiade am Gymnasium bereits zum zweiten Mal organisiert.

Der Wettbewerb ist ein Projekt der Initiative Deutsche Sprache. Die Aktion richtet sich speziell an Neuntklässler, damit alle Schulformen teilnehmen können. Er gliedert sich in die Disziplinen Reimen, Umschreiben, Erzählen, Erklären und Darstellen.