Jahresrückblick

Modernste Schule Norddeutschlands

Marcus Jürgensen

Schwarzenbek. Es ist landesweit die erste Schule, die in öffentlich-privater Partnerschaft gebaut wurde: der 14 000 Quadratmeter große Neubau des Gymnasiums an der Dr.-Brucklacher-Straße 7.

Nach den Frühjahrsferien waren am Montag, 5. April, Schüler und Lehrer vom alten Standort an der Berliner Straße in ihr neues Domizil gezogen - manche mit Wehmut, viele mit Vorfreude.

Doch so ganz perfekt ist die neue Schule doch nicht geworden: Vor allem im Bereich der Mensa gab es heftige Kritik der Schüler an Preisen und Portionsgrößen. Auch hatten die Planer nicht an Rückzugsmöglichkeiten für die 1000 Schüler gedacht: Obwohl jetzt offene Ganztagsschule, gibt es außer in den Klassen- und Fachräumen sowie in der Mensa keine Sitzgelegenheiten, von Kuschelecken mit bequemen Polstern zum Entspannen ganz zu schweigen. Dass die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft (LVS) dann auch noch zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember die Regionalzüge am Nachmittag gestrichen hat, die für die Schülerbeförderung notwendig sind, sorgt für zusätzlichen Ärger.

Ärgerlich waren auch Autofahrer, die am 15. Juli im Stau standen: Bei Vorarbeiten für die zweite Fußgängerampel für das Gymnasium an der Möllner Straße, die nach zähem Ringen genehmigt wurde, hatten Bauarbeiter die Gasleitung beschädigt. Vier Stunden benötigten Experten, um die Niederdruckleitung abzusperren und die Leckage zu beseitigen.