Auszeichnung

Hippie-Zeit steht für Friedensplakate Pate

Schwarzenbek (sh). Engel, Tauben und das Peace-Zeichen aus der Hippiezeit (1965-1971) sind die Symbole mit denen Lea Dohrmann, Kristina Weber und Jaqueline Clasen sich dem Thema "Frieden beginnt mit mir" genähert haben.

Bereits zum dritten Mal beteiligt sich das Gymnasium am von den Lions Herzogtum Lauenburg organisierten Plakatwettbewerb zum Thema Frieden auf Kreisebene. In diesem Jahr nahm nur die Schwarzenbeker Schule an der Dr.-Brucklacher-Straße teil, dafür reichten aber auch 247 Fünft- und Sechstklässler ihre Arbeiten ein.

Die drei zwölfjährigen Mädchen haben die Jury, der ein Rechtsanwalt, ein Tiefbauingenieur, ein Lehrer und ein Goldschmied angehörten, am meisten überzeugt. "Wir haben in Mölln bei der Lebenshilfe die Kantine gemietet, um genug Platz für das Auslegen der Bilder zu haben", sagte Lions-Präsident Hubertus Engelke. Allerdings sind die Kinder in der Zwischenzeit auch schon im Wettbewerb der norddeutschen Bundesländer angetreten. Während Jaqueline Isabel im Kreis nur auf Platz 3 hinter Kristina und Lea kam, holte sie auf norddeutscher Ebene den Titel. Ihr Plakat wird im Bundeswettbewerb zu sehen sein. Wenn sie gewinnt, nimmt ihre Arbeit beim Weltentscheid der Lions Clubs in New York teil.

"Ich habe einfach meinen Gedanken freien Lauf gelassen", sagt die aus Kollow stammende Siebtklässlerin. So ist darauf unter anderem eine stilisierte Taube zu sehen und ein Friedenszeichen.

Für Kunsterzieherin Ulla Tiedemann, die die Kinder seit drei Jahren an den Wettbewerb heranführt, ist Frieden ein wichtiges Thema. "In der Altersgruppe befassen wir uns ohnehin im Kunstunterricht mit Plakaten. Außerdem entstehen in dem Alter immer wieder Reibereien. Da ist der Wettbewerb genau richtig, weil er beide Komponenten miteinander verbindet", so die Schwarzenbekerin. Das sieht auch Engelke so, der den Kindern die Urkunden überreichte.