Lokalpolitik

Die Posse um den Compe-Grabstein

Schwarzenbek (ro). Gut gedacht, schlecht gemacht: Die FDP-Fraktion musste ihren Antrag zur Rettung des, wie sie es formulierte, "Compe-Denkmals" in der Stadtvertretung zurückziehen. Mit Fotos belegten die Liberalen den "erbärmlichen Zustand".

Fraktionschef Bernhard Hildebrandt musste sich aber in der Debatte um seinen Antrag belehren lassen, dass es sich bei dem Stein weder um ein Denkmal handelt, noch, dass er sich auf städtischem Grund befindet. Es handelt sich um das Grabmal Compes auf dem Gelände der St. Franziskus-Kirche und ist somit in deren Besitz. Hildebrandt zog seinen Antrag zurück, die Stadtverordneten folgten dem Vorschlag von Bürgermeister Frank Ruppert, der Gespräche mit der evangelischen Kirchengemeinde führen will.