Vorsorge

Verfügung

Angesichts einer immer besser werdenden Intensivmedizin und steigender Lebenserwartung möchten viele Menschen Vorkehrungen treffen, wie sie aus dem Leben scheiden. Derzeit haben schätzungsweise neun Millionen Deutsche eine Patientenverfügung ausgefüllt, um festzulegen, welche lebenserhaltenden Maßnahmen sie möchten und welche sie ablehnen. Nach Einschätzung von Experten bietet sich die Schriftform an. Es sollte möglichst genau beschrieben werden, welche Form der Behandlung ein Mensch ablehnt. Formulare gibt es bei Ärztekammern, kirchlichen Beratungsstellen oder Justizministerien. Empfehlenswert ist ein Gespräch mit dem Hausarzt, dem die Wünsche ebenfalls mitgeteilt werden sollten. Das gleiche gilt für Angehörige. Aktive Sterbehilfe ist aber grundsätzlich verboten.

( (sh) )