Übung

Knifflige Aufgabe bei den Rettern

Auf dem "Buschberghof", einem abgelegenen Bauernhof wohnen und arbeiten nahe Fuhlenhagen zwölf behinderte Bewohner und ihre Betreuer samt Familien. Insgesamt etwa 25 Menschen. Grund genug für die Feuerwehr, bei einer Einsatzübung den Notfall zu proben, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Am Sonnabend um 9.30 Uhr begann die Übung, an der neben Feuerwehrleuten aus Fuhlenhagen, Elmenhorst, Mühlenrade, Kankelau, Groß Pampau, Grabau, Sahms, Schretstaken und Schwarzenbek auch die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Rettungsdienstes teilnahm.

"Wir wollen vor allem eine Objektkunde erlangen, aber auch testen, wie es hier mit den Möglichkeiten zur Menschenrettung und zur Löschwasserversorgung steht", sagt Amtswehrführer Wolf-Dieter Abel aus Kollow. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Thomas Kulp aus Havekost und Ina Pflugmacher vom Amt Schwarzenbek-Land überwachte er den Übungsverlauf. Bei einer Begehung wurde die Übung mit den Verantwortlichen des "Buschberghof", der Feuerwehrführung und der Amtsverwaltung verabredet. Die Bewohner bewirtschaften unter der Regie von Landwirt Karsten Hildebrand den Hof , betreiben Ackerbau und Viehzucht, und haben eine eigene Käserei und eine Bäckerei.

Seit 1970 ist der "Buschberghof" auf einer Anhöhe nördlich von Fuhlenhagen eine anerkannte Einrichtung zur Betreuung von Menschen mit seelischen oder psychischen Erkrankungen sowie Behinderungen. Um sie im Notfall zu retten, ist jedoch ein hoher Personaleinsatz nötig. Und auch die Löschwasserversorgung lässt sich nur über mehrere Kilometer mühsam sicherstellen. "Wir werden die Übung jetzt auswerten und klären, was für einen erfolgreichen Einsatz künftig noch geändert werden muss", sagt Abel.

( (tja). )