Schwarzenbek wird ein bisschen chinesisch

Geesthacht hat ihn schon, Glinde überlegt noch und Schwarzenbek sucht nur noch nach einem Standort: Ein Parcours mit Fitnessgeräten für Senioren soll in der Stadt aufgestellt werden. Darüber ist sich die Mehrheit der Politiker grundsätzlich einig.

Allerdings hatten die Stadtvertreter den Antrag der CDU an den Kulturausschuss verwiesen, und dessen Mitglieder wollen nun erst noch einmal mit den Senioren über den Standort reden.

Ursprünglich sollten die acht Trainings-Geräte mit einem Gesamtwert von 20 000 Euro im Stadtpark aufgestellt werden. Mit Blick auf die aktuellen Vandalismusfälle in diesem Bereich hatte Eberhard Schröder (FWS), Vorsitzender des Kulturausschusses aber auch den Park am Jungfernstieg ins Gespräch gebracht, da dieser besser einsehbar ist.

Dafür hat Hans-Dietrich Zymny, Vorsitzender des Seniorenbeirats, kein Verständnis. "Wir werden die älteren Schwarzenbeker bei unserer Weihnachtsfeier am 12. Dezember befragen. Ich will dem Ergebnis nicht vorgreifen, aber zum Stadtpark gibt es aus meiner Sicht keine Alternative. Er ist einfach der zentralste Ort und auch für die künftigen Bewohner der Seniorenwohnanlage auf dem Dreiecksgrundstück optimal zu erreichen", sagt Zymny. Er selbst hat sich die entsprechenden Geräte bereits in Geesthacht angesehen und ist begeistert.

Heike Wladow (CDU) hat die Originale in China besucht. Sie hat drei Wochen im September in Peking verbracht. "Die Sportgeräte stehen dort fast an jeder Straßenecke. Überwiegend ältere Menschen benutzen sie und halten sich so schonend fit. Die Wirkung setzt ein, wenn man diesen Sport über eine längere Zeit betreibt", berichtet die Stadtvertreterin. Bernhard Hildebrandt (FDP) regte allerdings an, noch einmal genau zu prüfen, ob wirklich alle vorgeschlagenen Geräte erforderlich seien.

( (sh). )