Neue Formen des Lernens

Das pädagogische Konzept für die neue Gemeinschaftsschule steht: In ihrer letzten Sitzung haben die Stadtverordneten den Entwurf einstimmig und mit lobenden Worten verabschiedet. Grundsätze des Konzepts der Schule, die aus Real- und Compeschule gegründet wird und zum Schuljahresbeginn 2009/10 im sanierten Altbau des Gymnasiums ihre Arbeit aufnehmen wird, sind das gemeinsame Lernen von Schülern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, eine stärkere individuelle Förderung und die Berufsvorbereitung der Absolventen.

Jede Jahrgangsstufe wird im Schulgebäude eine räumliche Einheit bilden und gruppenweise von speziell auf den Lernbedarf abgestimmten Lehrerteams betreut werden. Dabei werden die Lehrer mehr die Rolle eines Beraters übernehmen. Mit positivem Effekt: Schüler lernen, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten, während die Pädagogen mehr Zeit haben, sich dem einzelnen Schüler zu widmen. Für die Fächer Biologie, Chemie und Physik ist ab Klassenstufe Fünf eine Zusammenlegung zum Fach "Naturwissenschaften" geplant, aus Erdkunde, Geschichte sowie Wirtschaft/Politik wird "Weltkunde".

Aus der 45-minütigen Schulstunde wird wie schon am Gymnasium eine volle Zeitstunde. Ebenfalls in der fünften Klasse wird die "Lernausgangslage" eines jeden Schüler ermittelt, in der siebten Klasse nochmals überprüft. Daran orientieren sich die individuellen Lernpläne und der angestrebte Schulabschluss.

( (ag). )