Unfall-Laster drohte in die Tiefe zu stürzen

Nur knapp entkam der Fahrer eines Kühllasters gestern der Katastrophe. Der 58-Jährige wollte einen mit einem roten Container beladenen Lkw überholen, als dessen Fahrer plötzlich Gas gab. Als der Trucker aus Klein Nordende aufgab und wieder einscherte, bremste der Vordermann plötzlich und unerwartet. Der Kühllaster geriet ins Schlingern, brach auf den Seitenstreifen aus und raste noch 30 Meter weit hinter der Leitplanke über den Grünstreifen, zermalmte dabei die Schutzplanke und das Geländer einer Brücke, auf der er schließlich zum Stehen kam.

Während der Fahrer unverletzt aus der Kabine steigen konnte, drohte sein Laster auf den vier Meter tiefer liegenden Waldweg abzustürzen: Nur fünf Zentimetern des rechten inneren Zwillingsreifens standen noch auf der Brücke. Durch die scharfkantige Leitplanke wurde auch der Tank zerfetzt, so dass 250 Liter Diesel auslief. Feuerwehrleute aus Talkau und Elmenhorst streuten den Treibstoff ab und gruben das Erdreich ab.

As die Autobahn gestern Mittag zeitweise für die Bergung gesperrt wurde, kam es zu einem weiteren Unfall: Ein 45-jähriger Opelfahrer aus Hamburg hatte das Stauende zu spät erkannt und war in einen Kleintransporter gerast. Der 45-Jährige sowie der 21 Jahre alte Beifahrer des Pritschenwagens wurden schwer verletzt. Erst am Nachmittag lief der Verkehr auf der A 24 Richtung Berlin wieder reibungslos.

( (tja). )