Heimatbund-Vortrag

Kran-Knecht hinterrücks erstochen

Lauenburg (bd). Von 1803 bis 1813 hatte das französische Militär das Sagen in Lauenburg. Einquartiert wurde die Besatzungsmacht bei Lauenburgern, die die Soldaten auch verpflegen mussten.

Gefordert wurden 250 Gramm Fleisch, 750 Gramm Brot, Gemüse, Reis und eine "Bouteille Bier" pro Person und Tag. Für die unfreiwilligen Quartiergeber war diese Last kaum zu schaffen. Es kam zu Auseinandersetzungen mit der Besatzung, im alten Zollhof wurde der Kran-Knecht Lente von hinten mit einem Säbel erstochen. Über diese Zeit berichtet Museumsleiter Joachim Kedziora am Dienstag, 12. November, von 19.30 Uhr an im Hotel Bellevue im Heimatbund-Vortrag "Lauenburg unter fremder Herrschaft".

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